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Sticker: Eine Kunstform oder geschmackliche Entgleisung

Ob Kunst schön ist oder nicht, liegt wahrscheinlich immer im Auge des Betrachters. Was dem einen gefällt, muss der andere nicht mögen. An vielen Dingen, die einige als Kunst bezeichnen würden, scheiden sich die Geister. So ist es auch bei Stickern, die eigentlich überall angetroffen werden. Ob an Laternenpfählen, an den Wänden der Stadt oder auf öffentlichen Toiletten. Selbst vor Ampelmasten machen Liebhaber von Stickern nicht halt. Sticker ist jedoch nicht gleich Sticker. Das einzige, was alle Produkte gemeinsam haben ist die Tatsache, dass sie kleben. In ihren Motiven unterschieden sie sich jedoch deutlich voneinander. Auch die Absichten, mit welchen sie aufgeklebt und angebracht werden, können nicht auf einen pauschalen Nenner gebracht werden.

Was ist überhaupt Stickerkunst?

Glaubt man der Definition, dann ist die Stickerkunst tatsächlich eine Kunstform und zählt zur sogenannten Streetart. Diese Kunst gibt es schon seit vielen Jahrzehnten, richtig erfolgreich ist die Stickerkunst aber erst seit einigen Jahren. Die Sticker, die eigentlich immer in der Öffentlichkeit verklebt werden, sind sehr individuell. Dies liegt daran, dass sie in den meisten Fällen selbst entworfen werden. Wer den Sticker nicht selbst entwirft, lässt ihn jedoch nach individuellen Vorstellungen drucken oder kreieren.

Die Bedeutung der Sticker

Wer nun jedoch nach einer tieferen Bedeutung der öffentlich zur Schau gestellten Sticker sucht, der wird vermutlich lange suchen. In manchen Fällen versteckt sich tatsächlich eine Botschaft dahinter. Meistens geht es den Künstlern jedoch darum, auf die besonders beeindruckende Optik aufmerksam zu machen. Die Grenze zwischen Botschaft und Optik verschwimmt oftmals.

Was treibt die Stickerkünstler an?

© nazlisart

Der besondere Reiz liegt für viele darin, die Sticker selbst aufzukleben und anzubringen. Dabei werden häufig besondere Orte gewählt. An diesen fallen die Sticker entweder auf oder sie führen zu Empörung und Entsetzen. Der Stickerkünstler sucht einen Reibungspunkt, den er je nach Ort oder Motiv häufig auch findet. Nicht zuletzt deshalb ist die Stickerkunst auch als Form der Streetart verpönt. Viele Kunstliebhaber stören sich daran, dass die beliebten Aufkleber einfach so angebracht werden können. Wer Sticker in der Öffentlichkeit aufbringt, überklebt den öffentlichen Raum. Das gilt schon vom Gesetz her als Verunzierung. Deshalb ist für einige kritische Kampagnen die Sachlage auch eindeutig. Dennoch sind die vielen Sticker in den Großstädten nicht einfach abzutun. Sie erinnern ein wenig an Graffiti, was ja lange Zeit auch nicht unbedingt als Kunstform betrachtet wurde.

 

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