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IN KÜRZE
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Royal Caribbean wird auch in Zukunft nicht das Privat-Resort Labadee auf der Karibik-Insel Haiti anlaufen. Die Reederei hat beschlossen, die Zwischenstopps bis mindestens Ende 2026 auszusetzen, aufgrund von Sicherheitsbedenken. Diese Entscheidung spiegelt die allgemeine Reisewarnung des US State Departments wider, die für Haiti die höchste Stufe ausgerufen hat: Do not Travel. Alternativ steuern die Kreuzfahrtschiffe nun Ziele auf den Bahamas, den Grand Turks, in Mexiko, Puerto Rico oder der Dominikanischen Republik an. Die Sicherheitslage in Haiti ist weiterhin angespannt, was zu einer drastischen Reduzierung der Reisemöglichkeiten führt.
Einleitung
Die Kreuzfahrtgesellschaft Royal Caribbean trifft weiterhin die Entscheidung, das Privat-Resort Labadee auf der Karibikinsel Haiti nicht mehr anzulaufen. Diese Maßnahme gilt bis mindestens Ende 2026 und ist aufgrund erheblicher Sicherheitsbedenken erforderlich. Während den Passagieren alternative Reiseziele wie die Bahamas, Mexiko und die Dominikanische Republik angeboten werden, bleibt Haiti aufgrund der angespannten Situation im Land außer Reichweite für Reisende.
Warum Royal Caribbean Haiti umschifft
Die Entscheidung von Royal Caribbean, Haiti nicht mehr anzulaufen, kommt nicht von ungefähr. Die Sicherheitslage auf der Insel hat sich in den letzten Jahren erheblich verschlechtert. Bereits seit Juli 2025 gibt das US State Department eine Reisewarnung der höchsten Stufe für Haiti heraus. Der eindeutige Rat lautet: „Do not travel“. Auch das Auswärtige Amt Deutschlands empfiehlt dringend, Reisen nach Haiti zu vermeiden, was auf die unkontrollierbaren Konflikte zwischen organisierten Banden und Sicherheitskräften zurückzuführen ist.
Die dramatische Sicherheitslage in Haiti
Haiti leidet unter kontinuierlichen Auseinandersetzungen, die sowohl die Lebensqualität der Einheimischen als auch die Sicherheit von Touristen gefährden. Die Gewalt geht oft von organisierten Gruppen aus, die mit den Sicherheitskräften in Konflikt stehen. Dies hat dazu geführt, dass der Flugverkehr in und aus der Hauptstadt Port au Prince stark eingeschränkt wurde, nachdem es zu tödlichen Angriffen auf Passagiermaschinen kam. Solch gefährliche Bedingungen machen es für Kreuzfahrtgesellschaften untragbar, die Insel als Ziel anzusteuern.
Alternative Reiseziele von Royal Caribbean
Angesichts der aktuellen Situation in Haiti hat Royal Caribbean begonnen, alternative Reiseziele zu wählen, die für seine Passagiere attraktiv und vor allem sicher sind. Zu diesen Zielen zählen die Bahamas, die Grand Turks, Puerto Rico und die Dominikanische Republik. Diese Destinationen bieten nicht nur eine reichhaltige Kultur und wunderschöne Strände, sondern auch eine deutlich stabilere Sicherheitslage.
Bahamas: Ein sicheres Paradies
Die Bahamas sind ein beliebtes Ziel für Kreuzfahrtschiffe und bieten eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten für Reisende. Die faszinierenden Inseln sind bekannt für ihre atemberaubende Natur, die klaren Gewässer und die zahlreichen Aktivitäten, die Touristen anziehen. Von Wassersport bis hin zu kulturellen Erlebnissen haben die Bahamas für jeden etwas zu bieten und stellen damit eine sichere Alternative zu Haiti dar.
Grand Turks: Ein verstecktes Juwel
Grand Turks, die Hauptinsel der Turks- und Caicosinseln, zieht Kreuzfahrtreisende durch ihre malerische Schönheit und ihre Gastfreundschaft an. Hier können Besucher die historischen Stätten der Insel erkunden oder die Strände genießen. Royal Caribbean erkennt das Potenzial dieser Destination und setzt diese Route fort, während Haiti weiterhin ausgeschlossen wird.
Mexiko: Kultur und Abenteuer
Mexiko bleibt ein beliebtes Ziel für Kreuzfahrtgesellschaften, und Royal Caribbean ist da keine Ausnahme. Mit Zugang zu berühmten Städten wie Cozumel und Mexiko-Stadt, die reich an Geschichte und Kultur sind, profitieren die Kreuzfahrtpassagiere von einer Vielzahl an Erlebnissen. Die Destination bietet viele Möglichkeiten für Erkundungen und Abenteuer, von antiken Ruinen bis hin zu lebhaften Märkten.
Puerto Rico: Eine blendende Karibikinsel
Die zweite Destination in Sichtweite für Kreuzfahrtschiffe ist Puerto Rico. Diese Insel hat sich bestens etabliert als ein sicherer Hafen für Reisende, die die karibische Schönheit erleben möchten. Von den historischen Altstadtgassen San Juans bis zu den Stränden mit klarem Wasser – Puerto Rico ist ideal für Kreuzfahrtpassagiere, während die Situation in Haiti untragbar bleibt.
Die Auswirkungen auf die Kreuzfahrtindustrie
Die Entscheidung von Royal Caribbean, Haiti zu umschiffen, hat Auswirkungen auf die gesamte Kreuzfahrtindustrie. Wenn große Reedereien wie Royal Caribbean Sicherheitsbedenken äußern, nimmt die Wahrnehmung von Zielen wie Haiti erheblich Schaden. Dies könnte langfristige Folgen für den Tourismus und die Wirtschaft des Landes haben, da Reisende ihre Pläne umstellen und vielmehr in sichere Regionen reisen werden. Weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen finden Sie auch hier.
Fazit zur Sicherheit und Zukunft in Haiti
Während die Kreuzfahrtgesellschaften alternative Routen einschlagen, bleibt es abzuwarten, wie sich die Sicherheitslage in Haiti entwickeln wird. Die Hoffnung auf eine Stabilisierung in dem Land besteht, doch bis dahin bleiben die Einschätzungen der internationalen Sicherheitsbehörden ausschlaggebend für die Entscheidungen der Reiseanbieter. Reisende und die Kreuzfahrtindustrie müssen sich an die Realität anpassen, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehr herausfordernd ist. Hierfür bietet sich an, weitere Hintergrundinformationen zu verfolgen, wie sie auch auf dieser Seite verfügbar sind.

Royal Caribbean meidet Haiti aufgrund von Sicherheitsbedenken
Die Kreuzfahrtgesellschaft Royal Caribbean hat bekannt gegeben, dass ihre Schiffe das Privat-Resort Labadee auf der Karibik-Insel Haiti bis mindestens Ende 2026 nicht mehr anlaufen werden. Dies geschieht aufgrund ernsthafter Sicherheitsbedenken, die die Reederei dazu veranlasst haben, alternative Ziele anzusteuern.
Die Entscheidung wurde kürzlich über den Royal Caribbean Blog veröffentlicht, wo das Unternehmen darauf hinweist, dass andere Reedereien ebenfalls von Reisen nach Haiti absehen. Stattdessen setzen die Kreuzfahrtschiffe auf beliebte Destinationen wie die Bahamas, Grand Turks, Mexiko, Puerto Rico und die Dominikanische Republik.
Besonders besorgniserregend ist die Reisewarnung, die das US-Außenministerium für Haiti ausgegeben hat. Die Warnung der höchsten Stufe, die seit Juli 2025 besteht, rät eindringlich von Reisen nach Haiti ab. Das Auswärtige Amt in Deutschland hat seit Oktober 2025 ähnliche Empfehlungen ausgesprochen und hebt die dramatische Sicherheitslage hervor.
In den letzten Jahren kam es in Haiti zunehmend zu Kämpfen zwischen organisierten Banden und Sicherheitskräften. Der Flugverkehr rund um die Hauptstadt Port-au-Prince wurde stark eingeschränkt, nachdem Passagiermaschinen unter Beschuss gerieten. Diese Entwicklungen zeigen eindrücklich, warum Royal Caribbean und andere Anbieter auf sicherere Reiseziele setzen.
